18.02.2021

Von: Grüne Euskirchen

Ernst nehmen, wem die Zukunft gehört

Nachdem zuvor viele Fachausschusssitzungen abgesagt worden waren, tagte der Haupt- und Finanzausschuss im Februar anstelle des Rates, um über die anstehenden Punkte zu beraten, darunter zahlreiche auf Antrag der Grünen. Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, dass Euskirchen am Programm „Kinderfreundliche Kommune“ teilnehmen und künftig von der Expertise anderer Kommunen und Expert*innen profitieren soll, um den Interessen und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen bestmöglich gerecht zu werden. Auch für die Durchführung einer freiwilligen und kostenlosen Sommerschule gab der Ausschuss grünes Licht, um Kindern der Jahrgangsstufen 1 bis 8 die Chance zu geben, Defizite aufzuarbeiten, die durch die besonderen Lernumstände in Zeiten von Corona entstanden sind. Ebenfalls auf Antrag der Grünen wurde eine gezielte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am Mobilitätskonzept der Stadt Euskirchen beschlossen. Durch einen speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Fragebogen soll die Möglichkeit eröffnet werden, sich zu Verkehrshindernissen und Bedarfen in kindgerechter Form zu äußern. Nur wenn Bus und Bahn gut erreichbar und vernetzt sind, Fahrradwege gut ausgebaut sowie Straßen und Kreuzungen sicher sind, können Kinder und Jugendliche auch ohne die Hilfe ihrer Eltern (und deren PKWs) vorankommen, kann der Stadtverkehr entlastet und umweltfreundlicher werden, wovon letztlich alle profitieren. Dies versprechen sich die Grünen auch im Sport- und Freizeitbereich durch die Errichtung einer Indoor-Boulderhalle. Muss man bislang in umliegende Städte fahren, um dem äußerst beliebten Bouldern (Klettern ohne Seil) nachgehen zu können, so planen die Nordeifelwerkstätten, hier in Euskirchen eine Halle zu errichten. Die Grünen haben beantragt, u.a. durch die Suche nach einem geeigneten, gut an den ÖPNV angebundenen Grundstück, dieses großartige gemeinschaftliche Inklusionsprojekt zu unterstützen. 

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