Museumsleiterin Dr. Heike Lützenkirchen erweckte in ihrer anschaulichen Führung die Geschichten und Schicksale hinter den ausgestellten Exponaten zum Leben: Der von einer Kugel durchschossene Schuh eines zehnjährigen Kindes, die eilig verfasste Notiz eines Lokführers, der – bei einem Luftangriff verletzt – seinem Sohn Anweisungen für den Fall seines Todes gibt, oder der handbestickte Kissenbezug aus einer Aussteuer, die eine jüdische Familie vor ihrer Deportation Freunden in Euskirchen zur Aufbewahrung gab. Sie alle zeugen von Leid, Chaos und Zerstörung des von Deutschland ausgelösten Zweiten Weltkriegs. Die Macherinnen der Ausstellung zeigen, wie der Aufbruch hin zu einer friedlichen und demokratischen Gesellschaft mühsam, aber erfolgreich errungen wurde. Sie gipfelt in der Gründung der Städtepartnerschaft mit dem französischen Charleville, mit der nur 16 Jahre nach Kriegsende ehemalige Erzfeinde zu Freunden wurden. Dieser Appell für die Wahrung von Frieden und Demokratie ist bis zum 25.05.2026 als Ausstellung erlebbar und in einem lesenswerten Katalog dokumentiert.
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