Zwar wurden im Kreis Euskirchen zuletzt 315 Menschen zu Pflegefachpersonen ausgebildet. Doch nur etwa jede zehnte angehende Pflegefachperson lernt die ambulante Pflege überhaupt intensiver kennen. Das reicht bei weitem nicht aus, um den steigenden Bedarf zu decken. Zudem wird das Potenzial der ambulanten Pflege in den Pflichteinsätzen der Ausbildung oft nicht ausgeschöpft - viele erleben diesen Bereich nicht als attraktive berufliche Perspektive. Warum viele Pflegekräfte ihren Beruf verlassen oder ihre Arbeitszeit reduzieren, ist bekannt: zu wenig Personal, häufiges Einspringen und kaum planbare Freizeit. Viele wollen gute Pflege leisten, scheitern aber an den Rahmenbedingungen.
Die Folgen betreffen uns alle. Wenn ambulante Pflegedienste fehlen, müssen Angehörige einspringen - oft zulasten von Beruf und eigener Gesundheit. Pflege wird dann zur privaten Notlösung. Deshalb braucht es jetzt ein Umdenken. Die Stadt Euskirchen muss sich proaktiv mit der Frage auseinandersetzen, wie die Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf künftig gesichert werden kann. Pflege ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge - und darf nicht erst dann Thema werden, wenn der nächste Pflegedienst schließt.
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